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2002 Die Bundesfachschule für Orthopädie-Schuhtechnik auf Expansionskurs Die Bundesfachschule für Orthopädie-Schuhtechnik auf Expansionskurs
Die Mitarbeiter der Bundesfachschule freuen sich auf Ihren Besuch. gez. M. Stelzer
2002 BfO: Raumnot gehört der
Vergangenheit an
Der Wunsch nach einem
Erweiterungsbau bestand bei der Bundesfachschule in Hannover schon seit einigen
Jahren. Jetzt konnte man erweitern ohne neu bauen zu müssen. Im Gebäude
nebenan konnte man die dringend benötigten weiteren Räume schaffen. Man wächst mit seinen Aufgaben. Was man gemeinhin auf die Fähigkeiten einer Person oder einer Organisation bezieht, hat man bei der BfO auch wörtlich genommen. In den vergangenen Jahren sah sich die Bundesfachschule nicht nur gestiegenen Anforderungen an die Ausbildung der Meister gegenüber, sondern auch einer gestiegenen Zahl von Sonderkursen und Kursen zur überbetrieblichen Unterweisung von Lehrlingen. Der seit dem Jahr 1999 gültige Ausbildungsrahmenplan sieht vor, dass Arbeitstechniken, die von den Auszubildenden in ihren Betrieben wenig oder gar nicht geübt werden können, in überbetrieblichen Unterweisungen gelehrt werden. Dazu gehören Schaftbau, Fußpflege und die Leisten- und Einlagenfertigung, aber auch die Diabetesversorgung, Orthesen und Bandagen und die Fußdruckmessung. Um 50 Prozent ist die Zahl der Kurse dadurch gestiegen. Dadurch sei es immer schwieriger geworden, berichten die beiden Fachlehrer Herbert Biermann und Christian Gebhardt, die einzelnen Kurse zu koordinieren. Allein 12 dieser Kurse, mit Teilnehmerzahlen zwischen 10 und 23, bietet die BfO in diesem Jahr an. Die beschränkte Anzahl der Räume machte es fast unmöglich, allen ausreichend Werkstatt- und Übungszeit bieten zu können. Und für die BfO-Leitung um Schulleiter Manfred Stelzer war klar, dass der Meisterkurs auf keinen Fall unter der gestiegenen Zahl der Kurse für die Auszubildenden leiden darf. Über eine räumliche Erweiterung des Gebäudes am Ricklinger Stadtweg hatte man bei der Bundesfachschule schon länger nachgedacht. Doch die Projekte Anbau oder Aufstockung des Gebäudes konnten aus statischen Gründen oder wegen des zu geringen Lichteinfalls in die Räume nicht verwirklicht werden. So hatte man sich bei der BfO in den letzten Jahren auf die Aufrüstung im Werkstatt- und Maschinenbereich und den Aufbau eines Stammes qualifizierter externer Lehrkräfte konzentriert. Auch für die Modernisierung des Internats und der sanitären Anlagen hatte man gesorgt. Einmalige Chance wurde ergriffen Die Chance zur Erweiterung bot sich letztlich unerwartet und anders als geplant. Im neben der Bundesfachschule liegenden Gebäude; Ricklinger Stadtweg 90, indem jahrelang ein Getränkemarkt untergebracht war, wurden das Erdgeschoss und 3 Wohnungen frei. Schulleiter Manfred Stelzer ergriff diese einmalige Chance und mietete die Räume für Bundesfachschule an. Er war es auch, der das Projekt maßgeblich vorantrieb und sich intensiv und ausdauernd um die nötigen Fördermittel bemühte. Die ersten Gespräche mit der Fürstlichen Hofkammer Bückeburg, der Besitzerin des Gebäudes, fanden im April 2001 statt. Nach einer mündlichen Zusage fand das erste Treffen der am Projekt Beteiligten bereits im Juni 2001 statt. Eine Projektgruppe mit Vertretern des Fördervereins der Bundesfachschule, dem Planungsbüro Ober und Ober, der Ladenbaufirma Universalprojekt, der Fürstlichen Hofkammer als Eigentümer und des Heinz-Piest-Institutes für Handwerkstechnik an der Universität Hannover saß zusammen, um ein Konzept zur Erweiterung der BfO auszuarbeiten. Finanziert wurde das Projekt mit Mitteln des Bundes und des Landes, des Landesinnungsverbandes Niedersachsen und des Fördervereins der Meisterschule. Die Förderungswürdigkeit wurde dem Projekt gleich zu Beginn vom Heinz Piest Institut bescheinigt, das im Auftrag des Bundes und des Landes die Notwendigkeit des Projektes untersuchte. So musste die BfO nicht nur nachweisen, dass die alten Räume zu klein sind, sondern auch, dass sie die neuen Räume auch tatsächlich auslasten wird. Während der Planungsphase wachte das Institut darüber, dass alle Räume möglichst optimal genutzt werden und die Mittel dem Zweck entsprechend eingesetzt wurden. Die positive Beurteilung des Heinz Piest Institutes spielte denn auch eine entscheidende Rolle bei der Bewilligung der Fördermittel durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle in Eschborn und das niedersächsische Kultusministerium und Wirtschaftsministerium. Große Fläche in funktionale Räume aufgeteilt Das Ergebnis sind über 350 Quadratmeter zusätzlicher Fläche mit einer Einrichtung, die nun optimale Voraussetzungen für die Fort- und Weiterbildung bietet. Ein zusätzlicher Maßraum, ein Maschinenraum, ein Werkstattraum, ein Computerraum und der Eingangsbereich mit Rezeption, Wartebereich und Laufanalyse, bieten nicht nur genügend Platz für alle Kurse, sondern eröffnen auch neu Möglichkeiten der Aus- und Weiterbildung. Einen großen Raum ohne Zwischenwände hatte Planer Stefan Ober vorgefunden, der möglichst optimal entsprechend den räumlichen und technischen Anforderungen aufgeteilt werden musste. Frühzeitig bezog er deshalb die Lieferanten mit in die Planung ein. So konnte zum Beispiel Björn Gustafssons, der die Hard- und Software für die Bewegungsanalyse lieferte und installierte, seine Vorstellungen vom Raumbedarf und von der Geräteanordnung schon in die Raumplanung einbringen. Der Hausbesitzer zeigte sich bei allen erforderlichen Maßnahmen am Gebäude und an der Fassade sehr großzügig. So zog er die einstmals im Erdgeschoss zurückversetzte Wand bis zur Außenmauer vor und schuf so zusätzlichen Platz für Werkstatt und PC-Schulungsraum. Alle Beteiligten haben bei diesem Projekt vorbildlich zusammengearbeitet, lobt Architekt Stefan Ober seine Mitstreiter. Für die Umsetzung der Entwürfe sorgte die Firma Universalprojekt, Hardheim, die die Inneneinrichtung lieferte und auch für die Bauleitung verantwortlich zeichnete. Platz für Bewegungsanalyse Der Eingangsbereich der neuen Räume ist durch die Glasfassade hell und freundlich. Den Besucher empfängt eine halbkreisförmige Rezeption, Rechts daneben befindet sich der Wartebereich mit Tisch und Stühlen für Patienten. Links von der Rezeption ist die Technik für die Bewegungsanalyse installiert. Auf eine räumliche Abtrennung wurde bewusst zugunsten einer insgesamt freundlicheren und großzügigen Raumwirkung verzichtet. Zwei digitale Videokameras mit High-Speed-Shutter für Aufnahmen aus der Sagittal- und der Frontal-/Dorsalebene sind installiert, wobei die Kamera für die Frontal-/Dorsalebene auf einem höhenverstellbaren Kameraschlitten installiert ist. So kann man durch einfaches Hochfahren der Kamera auch Aufnahmen der Beinachse und der Beckenregion machen. Eine ausreichend dimensionierte Lichtanlage sorgt für scharfe Bilder. In diesen Bereich integriert ist auch eine Liege für Ausbildungsinhalte aus dem Bereich Physiotherapie. Die elektronische Fußdruckmessung soll ebenfalls in diesem Bereich eingesetzt werden. Der neue Maßraum, direkt hinter der Rezeption gelegen, verfügt über 6 Plätze, zum Teil mit elektronischer Trittspur oder 3-D Scanner ausgestattet. Zur besseren Ausnutzung des Raumes, sind die Treppenstufen, analog zur Lösung im Stammgebäude, zum Teil unter dem Maßplatz verstaut und werden bei Bedarf herausgezogen. Werkstatt mit vielen Möglichkeiten 9 Schleifmaschinen, 1 Fräs-Schleifmaschine und eine Poliermaschine stehen im separaten Maschinenraum zur Verfügung, der sich an Eingangsbereich und Maßraum anschließt. Alle Maschinen, bis auf die Poliermaschine, sind höhenverstellbar und können individuell auf die unterschiedlichen Körpergrößen angepasst werden. Eine im Keller installierte Absauganlage, an die die alle Maschinen außer der Fräs-Schleifmaschine angeschlossen sind hier wäre aufgrund der baulichen Gegebenheiten ein Anschluss zu aufwendig geworden , sorgt für saubere Luft in der Werkstatt und eine zentrale Sammlung des Schleifstaubes. Ein Druckluftkompressor im Keller versorgt nicht nur die hydraulische Bandspannung der Schleifmaschinen, sondern auch den Vacutherm und die Sohlenpresse sowie jeden Arbeitsplatz in der Werkstatt. Vielen Anforderungen gerecht werden musste der
Werkstattraum, der gleichzeitig für Bettungs- und Bodenbau als auch für die Schaftfertigung genutzt werden
soll. Das eine erfolgt im Sitzen, das andere im Stehen welcher Tisch ist
hier der richtige? Die Lösung: Arbeitstische, die nicht nur in der Höhe,
sondern auch in der Neigung verstellt werden können. Computer: Interaktiv statt zuschauen Der Computerschulungsraum ist im rückwärtigen Bereich angesiedelt. Jeder Platz ist hier mit einem eigenen Rechner ausgestattet. Insgesamt stehen 11 PC zur Verfügung, die untereinander und mit den Mess-Stationen im Maßraum und bei der Bewegungsanalyse vernetzt sind. So können die erfassten Daten sofort von einer größeren Gruppe betrachtet und jeweils individuelle an einem der Computerarbeitsplätze weiterbearbeitet werden. Analysesoftware für die Fußdruckmessung oder die Laufanalyse, aber auch Softwaresysteme aus dem Bereich der Abrechnung können hier nicht nur demonstriert, sondern direkt angewendet werden. Werkstatt, Maschinen und Maßraum sind nun in doppelter
Ausführung vorhanden, denn selbstverständlich werden die bestehenden Räume,
die 1995 modernisiert wurden, weiterhin benutzt. Räume für Gießharzarbeiten,
Gipsen und die Fußpflege sind weiterhin nur im Stammhaus vorhanden. Eine feste
Aufteilung, wie die Räume genutzt werden Meisterkurs, Sonderlehrgänge,
Lehrlingsausbildung wird es nicht geben. Je nach den Anforderungen und den
Gruppengrößen sollen die Räume vergeben werden. Die Zeiten, in denen mit dem
vorhandenen Platz jongliert werden musste, dürften jetzt aber vorbei
sein. be Verfasser: Wolfgang Best Maurer Verlag
2001 Die
BfO ist in den letzten Jahren dem stetig wachsenden technischen Knowhow
und den neuen Aufgabenbereichen in der Orthopädieschuhtechnik durch
kontinuierliche Aufrüstung im Werkstatt und Maschinenbereich sowie durch
den Aufbau eines Stammes hochqualifizierter Externer Lehrkräfte und der ständigen
Weiterbildung der fest angestellten Dozenten im Hause gerecht geworden. Diese
ständigen Verbesserungen dienen nicht nur den Meisterschülern des HL 1,
sondern auch den Auszubildenden, die in Rahmen der Überbetrieblichen
Unterweisung hier ihre Fertigkeiten und Kenntnisse vertiefen und festigen sowie
den zahlreichen Sonderlehrgängen deren Angebote und Buchungen die räumlichen
Kapazitäten zu sprengen drohen. Um
dem aus dem Wege zu gehen hat der Schulleiter Herr OSM Manfred Stelzer eine
einmalige Chance ergriffen; es konnten die Räume des unmittelbar benachbarten
ehemaligen Getränkemarktes langfristig von der Fürstlichen Hofkammer
Hannover angemietet werden. Darüber hinaus sind auch sofort drei Wohnungen im
selben Haus angemietet worden, die nun Schülern, die nicht im Internat wohnen können
oder wollen zur Verfügung stehen. Ältere Projekte wie Anbau oder Aufstockung,
die in den vergangenen Jahren aus verschiedenen Gründen, wie: zuwenig
Tageslichteinfall oder mangelnde Statik scheiterten, waren somit aus dem Rennen. Indes
konnte der Schulträger den Bewohnern des angebundenen Internats neue Duschen
und Toilettenräume bescheren, die in den letzen Jahren immer wieder Anlass zur
berechtigten Beschwerde gaben.
1998 Wiederum
galt es eine Lücke zu schließen, als Herr Bromme nach vier jähriger Tätigkeit
die Schule verließ. Mit Herrn OSM Olaf Glindemann, der als Bester seines
Jahrganges direkt nach abgelegter Meisterprüfung 1998 in den Dienst der BfO
eintrat und 1999 zum fachlichem Leiter aufstieg, wurde ein adäquater Ersatz und
zugleich junges Blut in die Führungsriege der BfO eingebracht. Herr
Glindemann erfuhr bei seiner Arbeit tatkräftige Unterstützung von Herrn OSM
Herbert Biermann, der seither eine weiterer tragende Kraft dieser Schule ist.
1997 Als dann im Jahre 1997 der damals noch niedersächsische Ministerpräsident Gerhard Schröder die Schule besuchte und Gelder zur Förderung der Lehrlingsausbildung zur Verfügung stellte war ein weiteres Kapitel in Sachen Ausbildung geschrieben, welches dem Handwerk zukunftssichernde Perspektiven gab.
Der Sozialdemokrat nimmt sich viel Zeit für seinen Besuch: Schröder sagt der BfO Landesmittel Hannover. Einen Freund und Förderer ganz oben in der Politik hat die Bundesfachschule für Orthopädie (BfO): Gerhard Schröder kam noch als Niedersächsischer Ministerpräsident auf Stippvisite nach Hannover-Ricklingen. Er hatte gute Nachrichten im Gepäck: Die Lehrlingsausbildung an der BfO wird vom Land Niedersachsen finanziell unterstützt.
Fast zwei Stunden nahm sich der Sozialdemokrat Zeit, um mit Geschäftsführer Manfred Stelzer und dem Vorsitzenden des Landesinnungsverbandes, Wilfred Haselsteiner, über die Arbeit an der BfO zu sprechen. Er zeigte sich beeindruckt über das Know-how und die technische Ausstattungen.
Ein Kontakt, der für das BfO- Team sicher noch nützlich sein kann.
Wirtschaftsministerium stimmt zu: Hannover. Tausende von Lehrlingen und Meistern sind dort ausgebildet worden, aus denen in der Regel absolute Profis in ihrem Fachgebiet wurden. Der Bundesfachschule für Orthopädie (BfO) in Hannover-Ricklingen eilt der Ruf voraus, eine der besten bundesdeutschen Ausbildungsstätten zu sein. Kein Wunder, dass etwa 500 Personen pro Jahr Lehrgänge oder Seminare besuchen. Qualität, die überzeugt hat: Mit Zustimmung des Niedersächsischen Wirtschaftsministerium darf sich die BfO jetzt europäisches Bildungszentrum nennen.Geschäftsführer Manfred Stelzer und seinem Team ist es mühelos gelungen, den strengen Kriterien gerecht zu werden, die Voraussetzungen für diesen Titel sind. Sowohl die technischen als auch die fachlichen Voraussetzungen sind erbracht. Die Technik der BfO ist auf dem neuesten Stand, die Ausbilder und Dozenten sind absolute Fachleute auf ihrem Gebiet.
1994 Nach
dem Ausscheiden von Herrn OSM Vollmert (1994), konnte Herr OSM Manfred Stelzer
als Schulleiter verpflichtet werden der dann die Neuausstattung des Schaftraumes
mit modernsten Nähmaschinen und neuen Werkbänken in die Wege leitete. Unter
der genauso straffen wie auch exzellenten Ausbildung Von Herrn Ing. OSM Hansgünther
Bromme als fachlicher Leiter, wurde das gesteckte Ziel der ständigen
Verbesserung der Ausbildung im Handwerk Für Meister, Gesellen, Fußpfleger und
Auszubildende, mehr als erreicht, was letztendlich die jährlich wachsenden
Anmeldungen in allen Bereichen belegten.
1979 Als
dann im Jahre 1979 Herr Ernst Meyer in den wohl verdienten Ruhestand trat, galt
es diese Lücke zu schließen und somit konnte das Amt des Direktors übergangslos
an Herrn Klömpken übergeben werden. Da im Laufe der Jahre die Teilnehmerzahlen
stetig stiegen, sowie das Angebot an Sonderkursen und damit auch die räumlichen
Anforderungen, konnte 1980 der Anbau an das Gebäude der BfO feierlich
eingeweiht werden. Mit einer zweiten großen Bodenwerkstatt und neuen Theorieräumen
war nun der Weg frei den ständig steigenden Anforderungen gerecht zu werden. In
den Jahren danach wurde der Notwendigkeit genüge getan und die Werkstätten mit
Maschinen, Geräten sowie einer Kunststoffwerkstatt des neusten technischen
Standards ausgerüstet, was nur durch innerschulisch wirtschaftliches Handeln,
nicht zuletzt aber durch die Großzügigkeit jedes einzelnen Mitglieds des Fördervereins
möglich war. Jetzt
war es machbar neueste Versorgungstechniken auch im Gießharzvakuumverfahren
durchzuführen. Ebenso wurde auch der Fußpflegeraum mit Nassgeräten
ausgestattet und der Maßraum wurde vom Gips-Nassraum getrennt, so dass das Maßnehmen
für den Probanten wesentlich freundlicher wurde.
1976 1976
konnte die Schule mit Herrn Cohrs, als staatlich anerkannten med. Fußpfleger
eine weitere Fachkraft dazugewinnen, die bis heute durch Kontinuität und
Fachkompetenz eine der tragenden Säulen der Bundesfachschule ist.
1970-1974 Durch
die nun berufspolitische Trennung beider Handwerke, wurde deutlich, dass für
das Schuhmacherhandwerk die Schule auf Dauer nicht mehr tragbar sein würde und
somit wurde 1970/71 das Orthopädieschuhmacherhandwerk als Miteigentümer
eingetragen, bis sich dann 1974 die Schuhmacherzunft durch einen Totalausstieg
zurückzog, worauf dann die Bundesfachschule für Orthopädieschuhtechnik am 08.
Februar 1974 die Tore öffnete. Ein lud zur feierlichen Einweihung seiner neuen
Ausbildungsstätte der damals noch junge BIV unter dem Vorsitz von Herrn Walter
Schievink zusammen mit dem Förderverein der BfO mit Herrn Ihrig an seiner
Spitze, alle Mitglieder Freunde und Förderer an den Ricklinger Stadtweg nach
Hannover. Herr
Ernst Meyer übernahm nun das Amt des Direktors dieser Schule und konnte somit
seine Erfahrungen als ehemaliger Leiter der Forschungsabteilung Orthopädieschuhtechnik
im Annastift der Schule und dem Handwerk mit ständigen Innovationen zu Gute
kommen lassen.
1957 Schon
9 Jahre nach der Gründung der deutschen Schuhmacherfachschule unter der Leitung
von Direktor Wilhelm Löhl konnte ein eigener Bauplatz für neue Räumlichkeiten
gefunden werden, die nach ihrer Fertigstellung 1957 dem Handwerk zum Wohle
seiner Weiterbildung zum damals höchstem Kenntnisstand
zur Verfügung gestellt werden. Neben
Vorbereitungslehrgängen zur Meisterprüfung im Schuhmacher- und Orthopädieschuhmacherhandwerk
wurden diverse Sonderlehrgänge wie Leistenbau und Einlagenbau durchgeführt. Fußpflege
war ein weiteres Feld mit einer Teilnehmerkapazität von vierzehn Schülern.
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